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Eine gute Kinder- und Jugendzahnbehandlung schafft beim Kind Vertrauen zum Arzt und seinen Mitarbeitern und legt damit die Basis für eine angenehme und angstfreie Zahngesundheit bis ins Erwachsenenalter. Sie ist damit ein wichtiger Grundstein für Prophylaxe und Prävention.

 

Grundlage für eine bedürfnis- und kindgerechte zahnmedizinische Versorgung ist die Fortbildung und Spezialisierung einer Praxis auf Kinderbehandlung mit freundlicher Umgebung und kindgerechter beruhigender Atmosphäre. Kenntnisse der kindlichen Verhaltenspsychologie sind für spezielle therapeutische Verfahrensweisen unabdingbar. Eine ausreichende psychologische Vorbereitung des Kindes durch den Zahnarzt und seine Mitarbeiter auf die geplanten Therapieschritte bewirkt, dass die Angst vor der zahnärztlichen Behandlung sich verringert, verschwindet oder gar nicht erst auftaucht.

 

Absolute Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist die gute Schmerzkontrolle. Schmerzfreiheit während der Therapiesitzung ist wichtig für den Erhalt der Kooperationsbereitschaft bei zukünftigen Behandlungs-maßnahmen. Es gibt für Kinder und Jugendliche ein großes Spektrum der Schmerzkontrolle, das von der Desensibilisierung (Heranführen an die Behandlung) und leichten hypnotischen Techniken über die Lokalanästhesie bis hin zur Sedierung (Beruhigungsmittel) oder gar Vollnarkose reicht.

 
Prophylaxe und Prävention

 

  1. Zahnpflege: Häusliche Zahnpflege mindestens 2mal täglich, ein Elternteil kontrolliert nach. 2 - 4 mal täglich putzen die Profis! Bei kariesaktiven Kindern ist ein ein 3-monatiges Kontroll- und Putzschutzintervall sinnvoll (Unterweisung der Mundhygienemaßnahmen und professionelle Zahnreinigung)
  2. Fissurenversiegelung, wenn die Grübchen zwischen den Zahnhöckern sehr tief und für die Zahnbürste unzugänglich sind
  3. Fluoridierung zuhause mit speziellen Mundspüllösungen, Zahnpasten, Fluorgelen und fluoridiertem Speisesalz
  4. Möglichst wenig Zucker und Fruchtsäure in der Nahrung

 

Die Zahngesundheit Ihres Kindes beginnt schon vor der Geburt. Ganz am Anfang ist die Mundhöhle Ihres Kindes zunächst nicht von Keimen besiedelt. Diese werden erst von den Eltern, besonders von der Mutter, übertragen. Hinzu kommt, dass Schwangere häufig unter Zahnfleischentzündungen leiden. Daher ist es für Sie als werdende Mutter und für Ihr ungeborenes Kind sehr wichtig, dass Sie schon während der Schwangerschaft Prophylaxe betreiben.

 

Es finden sich speziell in der Kinderbehandlung:

 

  • Desensibilisierung (schrittweises Heranführung an die Behandlung)
  • "Zahnpflaster", zahnfarben oder bunt, als Composite-Füllungsmaterial bei kleinen Zahndefekten
  • Zahnfarbene Composite-Kronen oder im Seitenzahnbereich silberfarbene Ni-Co-Kronen ("Ritterzähne oder Prinzessinnenkronen") bei größeren kariösen Defekten der Milchzähne
  • Wurzelbehandlung oder Vitalamputation zur Therapie einer Karies, die sich bis zum oberen Teil des „Nerven" ausdehnt
  • prothetischer Ersatz und kieferorthopädische Apparaturen als Lückenhalter für die bleibenden Zähne nach notwendig gewordenen Zahnextraktionen (Fisteln, Infektion auch des unteren Teils des Zahnnerves)
  •  Zertifikat
Zahnputz Bär
Platzhalter Kinderkronen
Kofferdam